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Produkttest: Rapunzel Vollkorn Spirelli (bio)

Rapunzel_Fussili

Hallo, ihr Lieben!

Heute gibt es mal wieder einen kleinen Produkttest, der zudem ein weiteres Thema einleiten soll, das demnächst Einzug auf meinem Blog hält. Mehr dazu aber, sobald es an der Zeit ist. Ich möchte ja denen, die noch nicht erahnen können, worum es sich handelt, nicht die Spannung nehmen. 😉 Erst einmal soll es jetzt um die Vollkorn Spirelli von Rapunzel gehen. Dazu lasst mich allerdings etwas ausholen …

Vollkorn und ich standen, zumindest im Hinblick auf Pasta, lange Zeit auf Kriegsfuß. Trotzdem hab ich in der Vergangenheit einige Sorten probiert, um meine Meinung zu ändern – leider ohne Erfolg. Entweder waren sie mir im Geschmack zu dominant, oder aber ich mochte ihre Konsistenz nicht. Beides ein No Go bei Pasta für mich. Ich möchte sie zu Soße oder anderen Zutaten kombinieren, die durch sie nicht überdeckt werden oder in den Hintergrund treten, und ich muss gerne auf ihnen herumbeißen wollen. Für mich sind Nudeln einfach ein Glücklichmacher – Vollkornnudeln hingegen machten einfach nur satt. Das habe ich mir von ihnen zwar erwartet und gewünscht (denn wer gerne und viel Pasta isst, ist auch um jedes Kilo froh, dass sich nicht mit auf die Waage schummelt), reicht mir aber nicht.

Die Vollkornspirelli (aus 100% Hartweizenvollkorngrieß und reinem Quellwasser, somit vegan) von Rapunzel waren soetwas wie ein letzter Versuch. Ich wollte mich nicht damit abfinden, dass Pasta aus Vollkorn nicht schmecken und glücklich machen kann, hätte es aber bei einem erneuten misslungenen Versuch getan. Vollkornnudeln und ich, dazu hätte ich adé gesagt. Muss ich aber nicht, denn besagte Sorte hat mich wirklich überrascht!

Rapunzel Fussili     Rapunzel Fussili     Rapunzel Fussili     Rapunzel Fussili

Der 500 g Beutel wirkt unspektakulär, preislich liegt er ca. bei 1,60 Euro. Die Nudeln sind im rohen Zustand wie alle Vollkornnudeln etwas dunkler, rochen aber schon beim Nase in die Tüte halten nicht zu streng. Das machte mir Hoffnung und so kippte ich munter die Hälfte davon in kochendes Salzwasser. Als Garzeit waren 7 Minuten angegeben, daran hab ich mich aber nicht gehalten, denn wir mögen Pasta eher nicht al dente. Ich hab sie nach der vorgeschriebenen Zeit trotzdem probiert und fand den Geschmack schon sehr überzeugend. Nach 10 bis 12 Minuten (ich muss gestehen, ich habe nicht auf die Uhr geschaut) waren sie dann soweit, durch das Kochen nun deutlich heller, und kamen mit einer guten Portion Rindergulasch (Rezept gibt es hier: KLICK) auf den Tisch. Und was soll ich sagen? Geschmack und Konsistenz haben mich mehr als überzeugt! Ich habe nur wenig Unterschied zu Weißmehlpasta bemerkt, war aber deutlich schneller satt – und glücklich! 🙂

Fazit: Wer Vollkornspaghetti aufgrund des – zum Teil – starken Eigengeschmacks und der Konsistenz bisher gemieden hat, findet in den Vollkorn Spirelli von Rapunzel eine Variante aus Hartweizenvollkorngrieß, die sehr stark an Pasta aus Weißmehl erinnert, aber schneller und länger satt macht. Ich werde sie in jedem Fall wieder kaufen und kann sie nur empfehlen!

Produkte der Marke Rapunzel findet ihr in Bio-Märkten und online, z.B. im Firmenshop.

Liebe Grüße
Kochmaedchen

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