Rezept: Leckerer Mauselochkuchen vom Blech – ein Rezept aus meiner Kindheit

Halli Hallo!

In der letzten Zeit habe ich euch ja schon viele alte Kuchenrezepte aus den Backbüchern meiner Mama und meiner Oma mitgebracht.

Zum Beispiel den Nusskuchen meiner Oma, meinen liebsten russischen Zupfkuchen oder den Buttermilchkuchen, den meine Tochter so gerne mag. Ich liebe diese alten Rezepte. Sie sind oft erprobt und gelingen immer. Wir verbinden mit ihnen viele schöne Erlebnisse und Erinnerungen mit der Familie.

Die Rezepte sind zeitlos und schmecken uns noch nach Jahren. Ich finde, jede Familie sollte so einen Rezeptfundus haben! Vielleicht ist diese Mauselochkuchen auch etwas für euch? Er besteht aus Zutaten, die wir eigentlich immer zu Hause haben. Er ist ratzfatz fertig und durch zwei Teige echt raffiniert.

Beim ersten Mal kosten war mein Sohn skeptisch. Ein Kuchen, der bereits von Mäusen angefressen ist, war keine Option für ihn. Wir haben lange verhandelt. Am Ende siegte die Neugierde. Er hat die Stücke verschlungen. Und das mit den Mäusen hat er natürlich nur aus Spaß gesagt. Meint er.

Die Mäuselöcher im Kuchen sind definitiv das Beste am ganzen Kuchen. Versunkene, saftige, schokoladige Streusel. Beim Backen wird der Kuchen an der Oberfläche leicht kross. Diese Kombination macht ihn trotz seiner Einfachheit sehr lecker und zu einem echten Familienklassiker.

Dieser Blechkuchen lässt sich einfach schneiden und stapeln und eignet sich damit auch perfekt für Familienausflüge und Picknicks!

Wir haben Sommer und somit gibt es genügend Chancen für euch, das Rezept auszuprobieren!

Rezept

Mauselochkuchen vom Blech

Zutaten

für den Teig

300 Gramm Margarine
300 Gramm Zucker
5 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
300 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver

für den Schokobelag

150 Gramm Butter
150 Gramm Zucker
150 Gramm Mehl
6 Teelöffel Backkakao

Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier einzeln dazu geben und verrühren.

In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver mischen und nach und nach zum restlichen Teig geben.

Den Teig auf einem gefetteten Blech verteilen.

Für den Streuselbelag die Butter mit dem Zucker aufschlagen. Das Mehl und den Backkakao löffelweise unterheben und zu einem festen Teig kneten. Die Streusel auf dem Teig verteilen.

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für ca. 30 Minuten backen. Beim Backen sinken die Streusel nach unten in den Teig.

Den Kuchen auskühlen lassen und kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

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Welche Rezepte habt ihr den von euren Eltern und Großeltern übernommen? Habt ihr Familienklassiker, die ihr immer wieder auf den Tisch zaubert?

Ich wünsche euch eine schöne Familienzeit! Genießt den Sommer!

Liebe Grüße!

4 Kommentare on Rezept: Leckerer Mauselochkuchen vom Blech – ein Rezept aus meiner Kindheit

  1. Bea
    18/06/2017 at (2 Monaten ago)

    Alte Familienrezepte sind etwas wunderbares, wir haben so etwas auch zu Hause. Meine Geschwister und ich haben die Sammlung meiner Mutter abgeschrieben und meine Kinder, die meinige. Und das legendäre Gugelhupf-Rezept meiner Oma habe ich gerade vor ein paar Tagen weiergegeben. Diesen Kuchen kannte ich nocht gar nicht, werde ich aber definitiv probieren – Blechkuchen sind sehr praktisch, gerade jetzt für die Picknicksaison!

    Antworten
    • Susi
      Susi
      20/06/2017 at (2 Monaten ago)

      Liebe Bea,

      oh ja ein Familien-Guglehupf-Rezept ist Gold wert! Bei einem Guglehupf ist die Chance, dass er zu trocken wird und langweilig schmeckt so groß. Halt das Rezept Deiner Oma in Ehren!

      Liebe Grüße!

      Susi

      Antworten
  2. Ulf
    30/06/2017 at (2 Monaten ago)

    Das sieht verdammt lecker aus 🙂 Ich bin ja ein großer Kuchen-Fan und freue mich immer über neue Rezept-Ideen.

    Es gibt auch bei mir so einige Familien-Rezepte, die ich immer wieder gerne aus dem Schrank hole.

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    • Susi
      Susi
      02/07/2017 at (2 Monaten ago)

      Lieber Ulf,

      schön, dass Du bei uns vorbeigeschaut hast! Ich würde mich freuen, wenn Du das Rezept probierst und berichtest. Liebe Grüße! Susi

      Antworten

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