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Rezept: Burger Buns nach Lutz Geißler zum Kindergeburtstag

BurgerBunsJule

 

Hallo, ihr Lieben!

 

Wir starten heute direkt, wie im Newsletter bereits angekündigt, in unsere „Burger-Woche“. Ich muss sagen, dass ich es spannend finde, jede Woche thematisch unter ein neues Motto zu stellen, zumindest aber einen roten Faden zu schaffen, der unsere Themen hier auf dem Blog sieben Tage lang leitet. Ob das auf Dauer aber immer klappen wird – und vor allem, ob euch das so gefällt – warten wir einfach mal ab. Wir freuen uns über jede Rückmeldung! :)

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Ihr wisst ja, wie sehr mich das Brotbacken begeistert und dass mich nichts glücklicher macht, als wenn mir ein Laib, nach viel investierter Zeit und Liebe, gelingt. Anders ist es bei Brötchen; sie treiben mir noch immer den Schweiß auf die Stirn und ich merke, dass ich mich ein wenig davor drücke, sie zu backen. Denn sie sollen nicht nur gut schmecken, sondern auch perfekt hübsch aussehen. Und daran scheiterte es bisher (kleiner Nachtrag: der Beitrag wurde bereits vor den großartigen Weizenschnittbrötchen mit Malz erstellt – die mir bestens gelungen sind :)). Trotz gründlichen Studierens des Rezepts wollte mir die Form nicht recht gelingen und ich bezweifele keinen Moment, dass es an meinen miserablen Künsten lag, Teiglinge zu schleifen. Bisher zumindest.

Als Emilys zweiter Geburtstag anstand, wollte ich den Gästen (es waren mehr geladen, als unser Tisch Plätze besaß :)) etwas Besonderes bieten und gleichzeitig am Geburtstag selbst nicht mehr viel Arbeit haben. Die Tage zuvor sollte demnach das meiste schon erledigt sein, damit ich unserem Besuch eine ruhige, zutiefst entspannte und vor allem gute Gastgeberin sein konnte. Randbemerkung an dieser Stelle: das Zeitmanagement ist definitiv noch ausbaufähig – und das mit der Ruhe und der Tiefenentspannung übe ich auch nochmal … Aber mir ist alles gelungen! Emily hat es (lautstark untermalend) geschmeckt, die kleinen und großen Gäste waren ebenfalls satt und glücklich und ich mehr als zufrieden mit mir.

Es gab übrigens zum Kaffee einen super-saftigen Marmorkuchen mit Schokolade und eine Obsttorte mit Götterspeise, bewacht von Pooh und seinen Freunden,

Marmorkuchen Obsttorte-mit-Goetterspeiseund am Abend – wie es der Titel bereits verrät – Burger zum Selbstbelegen mit selbstgemachten Soßen (BBQ, fruchtiges Curry, Aioli), Pommes, Cole Slaw und meinem mediterranen Nudelsalat, diesmal mit Bärlauch-Kürbiskern-Pesto.

Rezept

BurgerBunsBurger Buns nach Lutz Geißler

Die Buns sind Dank Lutz‘ Videoanleitung zum Rundschleifen perfekt geworden, waren weich und wattig – vor allem direkt nach dem Backen. Ich habe sie ein paar Stunden zuvor zubereitet, würde sie beim nächsten Mal aber so timen, dass sie beim Belegen noch lauwarm sind.

Die Zutaten habe ich kühlschrankkalt verwendet, da meine KitchenAid den Teigen immer noch ordentlich Wärme zusetzt.

Zutaten

355 g Weizenmehl 550
190 g Milch (3,5% Fett; Jule: 3,8%)
7 g Frischhefe
6 g Salz
35 g Zucker
35 g Pflanzenöl
25 g Ei (ca. 1/2 Ei)
Jule: Sesam und Schwarzkümmel zum Bestreuen

Zubereitung

Die Zutaten in einer Küchenmaschine jeweils 5 Minuten auf kleinster und anschließend auf der nächst höheren Stufe zu einem mittelfesten Teig kneten.

Den Teig in eine Plastikdose geben, fest verschließen und für zwei Tage (ca. 48 Stunden) im Kühlschrank bei 4 bis 6 °C ruhen lassen.

Am Backtag 8 (oder auch nur 6) Teiglinge zu je 80 g abstechen, rundschleifen und für 10 Minuten auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech abgedeckt ruhen lassen.

Anschließend die Teiglinge auf ca. 2,5 cm Dicke flachdrücken und nochmals für 2,5 Stunden bei ca. 24 °C (Raumtemperatur) abgedeckt gehen lassen. Danach sollten sie sich im Volumen in etwa verdoppelt haben.

Den Ofen in der letzten halben Stunde auf 190 °C (Umluft) vorheizen. Teiglinge mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen, in den Ofen einschießen und schnell eine Tasse kaltes Wasser auf den Ofenboden kippen. Ofen sofort verschließen.

Die Buns hatten bei mir eine Backzeit von 13 Minuten, Lutz hat sie mit 20 Minuten angegeben.

BurgerBuns BurgerBuns BurgerBuns BurgerBuns***

Meinen Burger habe ich übrigens mit einem Pattie (gutes Rindfleisch, einfach nur gewürzt mit Salz und Pfeffer), Ceddar, BBQ-Sauce, Röstzwiebeln, Tomaten, Gewürzgurken und Zwiebeln belegt. Es fehlte nur noch der knusprige Bacon – der aber war im Zeitmanagement einfach nicht mehr drin. ;)

Die Soßen folgen in einem seperaten Post.

Habt einen guten Start in eine hoffentlich sonnige Woche!

Jule

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2 Kommentare

  • Reply
    Valentina
    09/10/2016 at

    Vielen Dank für dieses Tolle Rezept für Burger Buns! So wurde der letzte American Burger Abend ein Genuss und die Freunde meines Mannes waren total begeistert!

    LG Valentina

    • Reply
      Jule
      18/10/2016 at

      Liebe Valentina,

      sehr gern, es war mir eine Freude! :)

      Danke für deinen Kommentar und viele Grüße
      Jule

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