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Frikadellen – mein Lieblingsrezept

Grundrezept für saftige Frikadellen

Frikadellen – ganz einfach selbstgemacht

Hallo, ihr Lieben!

(Der Beitrag enthält Werbung für BUTARIS) Heute gibt es Buletten. Ja, richtig gelesen! Keine Fleischlaberl, Fleischküchle, -Laiberl oder -Pflanzerl. Und eigentlich auch keine Frikadellen, aber da meint Google, es wäre die beste Variante, um euch eines meiner Lieblingsrezepte anzukündigen. ;) Es ist beinahe ein kleiner Skandal, dass es so lange gebraucht hat, um den Weg auf den Blog zu finden. Der Zeitpunkt aber könnte nicht besser sein, denn seit Herbstbeginn gibt es auch eine neue Kampagne von BUTARIS – nämlich „Alles schmeckt besser mit BUTARIS“. Und dem können meine Frikadellen (Buletten!) nur zustimmen, die ich seit vielen Jahren damit brate.

Übrigens mein Tipp Nummer eins für die perfekten Frikadellen – das Bratfett. Aber dazu kommen wir noch. ;)

Grundrezept – so einfach könnt ihr Frikadellen selber machen

Zu guten Frikadellen gehört nicht viel:

Das Wichtigste ist zunächst das Hackfleisch. Ob vom Schwein, Rind (auch Tatar), Kalb, Lamm, aus Hähnchen- oder Putenfleisch, oder gemischt, eine gute Fleischqualität ist hier wichtig. Wer selbst wolft, kann z.B. Rindergulasch, Schnitzelfleisch oder auch Hähnchenbrust verwenden. Damit die Frikadellen schön locker werden, gehört ein altbackenes Brötchen hinein. Damit sie nicht auseinanderfallen, ein Ei. Die Gewürze sind Geschmackssache. Ich halte es klassisch mit Salz und Pfeffer und gebe noch etwas getrockneten Majoran hinein. Meine Schwiegereltern mögen eine Prise Curry. Apropos Prise: Knoblauch gehört für mich – wohldosiert – auch zu einer guten Frikadelle. Nach dem Formen wende ich die Laibchen in selbstgemachten Semmelbröseln, ehe ich sie in Butterschmalz von BUTARIS brate. Das Schmalz besitzt einen feinen Buttergeschmack, ist ihr gegenüber aber höher erhitzbar und verbrennt nicht. 

Über BUTARIS

Die Grundlage von BUTARIS ist Butter. Während des Herstellungsprozesses wird die Butter geklärt (erhitzt) und ihr somit Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker entzogen. Zurück bleibt das reine Butterfett, das selbst in einer angebrochenen Packung ungekühlt über mehrere Monate haltbar bleibt. Durch den Klärvorgang wird aber nicht nur eine längere Haltbarkeit erreicht, sondern es werden auch tolle Brateigenschaften geschaffen: Sogar bei hohen Anbrattemperaturen verbrennt das Fett nicht (der Rauchpunkt liegt bei 205° C) – der tolle Buttergeschmack aber bleibt erhalten.

BUTARIS ist somit ein reines Naturprodukt, das ohne zusätzliche Konservierungsstoffe auskommt. Es besteht zu 99,8 Prozent aus reinem Butterfett (davon 30 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren und 3 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren) und enthält keine weiteren tierischen Fette. Die übrigen 0,2 Prozent sind eine Zusammensetzung aus Wasser, Eiweiß und Vitaminen (Vitamin A, D und E sowie Carotin).

Das Butterfett BUTARIS gibt es in verschiedenen Packungsgrößen und muss nicht gekühlt werden. Es ist sowohl beim Braten, Kochen, Backen, als auch Frittieren einsetzbar. 

Grundrezept für saftige Frikadellen

Frikadellen selbstgemacht

Geheimnisse einer guten Frikadelle – Meine Tipps

  • Qualitativ hochwertiges Fleisch verwenden; ob Schwein, gemischt mit Rind, rein Rind, Kalb, Lamm oder Tatar ist hierbei egal und persönlicher Geschmack; am besten: selbst wolfen! 
  • Ein altbackenes Brötchen verwenden, das bereits einige Tage zuvor getrocknet und hart geworden ist.
  • Die Zwiebeln können vor dem Unterkneten angedünstet oder gebräunt werden.
  • Eine Spur Knoblauch. (Knoblauch ist überhaupt immer eine gute Idee!)
  • Selbstgemahlene Semmelbrösel verwenden; so wird die Kruste noch um einiges leckerer.
  • Ein Löffelchen Senf – aber guten! Mittelscharf oder scharf, jedoch nicht zu sauer. Frucht- oder süßer -Senf eignet sich für klassische Frikadellen nicht. Aber experimentieren geht bekanntlich immer!
  • Zum Braten nur feinstes Butterschmalz von BUTARIS! Schmeckt tausendmal besser als Öl und verbrennt nicht wie Butter. Die Buletten von allen Seiten gut anbraten und schließlich – Deckel auf die Pfanne und die Frikadellen bei milder Hitze fertiggaren lassen.

Frikadellen Variationen

  • Das türkische Pendant zu Frikadellen sind „Köfte„. Dafür lasst ihr das Brötchen weg, nehmt Rind- oder Lammgehacktes, gern auch gemischt, und als Gewürze: Kreuzkümmel, Rosenpaprika scharf und ganz viel frische glatte Petersilie. Auch lecker: einen EL Paprikamark (Salça) oder alternativ Tomatenmark unter die Masse kneten.
  • Die Frikadellen mit Feta, Oregano und fein gehackten Oliven zubereiten.
  • Für Hackbällchen Toskana die Hackbällchen mit einer Tomatensoße in eine Auflaufform geben und mit Mozzarella überbacken.
  • Statt des Brötchens gekochte Kartoffeln unterkneten und als kleine Köttbullar zu einer Sahnesoße und Preiselbeeren servieren.
  • Die Buletten nach Jäger Art zu einer Champignonsoße reichen.
  • Statt Bolo gibt’s Bällchen: Tomatensoße mit Hackfleischbällchen
  • Für noch mehr Geschmack: frische Kräuter am Ende des Bratvorgangs in die Pfanne geben, zusammen mit einem Stück Butaris. Anschließend nur noch gut durchziehen lassen.

Seid ihr nun neugierig auf das Rezept? Hier kommt es, zusammen mit einem wärmenden Kohlrabi-Gemüse:

Frikadellen selber machen

Saftige Frikadellen

Grundrezept für saftige Frikadellen mit Kohlrabi-Gemüse

Saftige Frikadellen

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Von Jule Portionen: 15 Stück
Prep Time: 10 Kochzeit: 25

Mein Grundrezept für saftige Frikadellen mit Kohlrabi-Gemüse.

Zutaten

  • Für die Frikadellen:
  • 750 g Rindergehacktes
  • 1 Brötchen (mind. 2 Tage alt), in lauwarmem Wasser eingeweicht
  • 1 Ei, Größe L
  • 1 EL Senf
  • 1 flacher EL Majoran
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gewürfelt
  • Meersalz, schwarzer Pfeffer
  • Semmelbrösel zum Panieren
  • BUTARIS Butterschmalz
  • Für das Kohlrabi-Gemüse:
  • 2 mittelgroße Kohlrabi
  • ½ Bund frische Petersilie
  • 1 gehäufter TL Gemüsepaste (siehe Rezept für unsere selbstgemachte Gemüsebrühe)
  • 500 ml Wasser (alternativ: Gemüsebrühe, dann die Gemüsepaste weglassen)
  • 1 Becher Sahne
  • 1 TL BUTARIS Butterschmalz
  • Meersalz, Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

1

Alle Zutaten für den Fleischteig miteinander vermengen und kräftig würzen.

2

Etwa 15 gleichgroße Frikadellen formen und nacheinander rundherum in Paniermehl wälzen.

3

In BUTARIS Butterschmalz rundherum scharf anbraten, dann auf kleiner bis mittlerer Stufe fertiggaren. Dabei mehrmals wenden.

4

Nebenbei das Gemüse zubereiten: Den Kohlrabi schälen und in Stücke schneiden.

5

In einem Topf im Butterschmalz kurz anbraten, dann die Gemüsepaste und die Hälfte des Wassers hinzugeben und einköcheln lassen bis das Wasser beinahe verdunstet ist.

6

Dann solange schluckweise Wasser hinzugeben und verkochen lassen bis der Kohlrabi schön bissfest und bald gar ist.

7

Nun die Sahne angießen, kräftig würzen und das Gemüse einköcheln lassen bis die Soße schön sämig und der Kohlrabi gar ist. Mit frisch gehackter Petersilie abschmecken.

Tipps

Habe ich euch weiter oben im Text beschrieben. :) Statt Petersilie kann auch das Grün des Kohlrabis mitgehört werden. Für gleichmäßig große Frikadellen einen Eisportionierer verwenden.

Grundrezept für saftige Frikadellen

Grundrezept für saftige Frikadellen

Grundrezept für saftige Frikadellen

Grundrezept für saftige Frikadellen

Grundrezept für saftige Frikadellen

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Alles schmeckt besser mit BUTARIS – auch unsere Lieblingsrezepte:

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Mir ist bewusst, dass es ebenso viele Rezepte für Buletten/Frikadellen/Fleischlaberl/Fleischküchle/Laiberl/Pflanzerl gibt, wie in Italien Geheimrezepte für Bolognese, deshalb würde mich eures interessieren. Erzählt mir gern davon in den Kommentaren! Und auch, womit ihr sie am liebsten bratet.

Liebe Grüße

Habt ihr unsere Rezepte nachgekocht oder gebacken und möchtet sie uns zeigen? Dann verwendet einen unserer Hashtags aus der Sidebar (z.B. #Kochmädchenrezept) und verlinkt uns @kochmaedchen auf unseren Social-Media-Kanälen, damit wir eure Bilder nicht verpassen und eure Werke teilen können. Wir sind gespannt auf eure Kreationen!

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